Dupuytrenische
Kontraktur

Dupuytrenische Kontraktur

Die Dupuytrenische Kontraktur (auch Dupuytren-Kontraktur oder Morbus Dupuytren) wurde erstmals von dem französischen Chirurgen Guillaume Dupuytren in den 1830er-Jahren beschrieben, nach dem die gutartige Erkrankung des Bindegewebes benannt ist. Sie zeichnet sich durch die charakteristische Strang- und Knotenbildung in der Handfläche und auf den Beugeseiten der Finger aus. Sie führt dazu, dass einer oder mehrere Finger
dauerhaft gebeugt sind.

Diese Symptome sind typisch für die Dupuytrenische Kontraktur

Eine Dupuytren-Kontraktur beginnt damit, dass der Patient eine kontinuierliche Verhärtung seiner Handinnenflächen bemerkt. Mit der Zeit werden die Folgen der Knotenbildung immer sichtbarer. Die Bindegewebsstränge nehmen zunehmend derbere Formen an. Ein weiteres Symptom ist die Schwierigkeit, einzelne oder mehrere Finger zu strecken. Sie tritt mit der weiteren Progression der Krankheit auf. Außerdem krümmen sich die Finger in Richtung Handinnenflächen.


Besonders häufig zeigt sich die Erkrankung am kleinen Finger und am
Ringfinger. Grundsätzlich können aber alle Finger betroffen sein. Bei jedem zweiten Patienten tritt die Dupuytrenische Kontraktur an beiden Händen auf. Je nach Patient, können sich die Beschwerden lange fortsetzen, aber auch in jedem Stadium stoppen. In manchen Fällen nimmt die Beugekontraktur innerhalb weniger Monate sichtbar stark zu. In der Regel verursacht die Erkrankung keine Schmerzen.

So lässt sich Morbus Dupuytren diagnostizieren

Die Dupuytren-Kontraktur zeichnet sich durch eine eindeutige und mit bloßem Auge gut erkennbare Symptomatik aus, was eine schnelle Verdachtsdiagnose ermöglicht. Eventuell können jedoch weiterführende Untersuchungen erforderlich sein, um andere Diagnosen wie beispielsweise Arthrosen oder Tumorbildungen auszuschließen.

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Wie lässt sich die Dupuytrenische Kontraktur behandeln?

Zwar gibt es bereits einige Behandlungsansätze, zu denen beispielsweise die Verabreichung von Medikamenten oder die Therapie mit Stoßwellen gehören, als besonders erfolgversprechend haben sich bis jetzt allerdings Operationen
erwiesen.


Die Behandlungspraxis zeigt, dass bei einem operativen Eingriff von einer vergleichsweise hohen Rückfallrate auszugehen ist. In mehr als 20 Prozent der Behandlungsfälle tritt die Erkrankung nach der Operation weiterhin auf. Daher empfiehlt sich der Eingriff vor allem für Patienten, die ihre Finger aufgrund von Beugestellungen nur noch eingeschränkt nutzen können. Ist die Hand funktionell nicht beeinträchtigt und bleibt außerdem die Strang- und Knotenbildung über Jahre unverändert, ist keine spezifische Behandlung erforderlich.


Im Normalfall nimmt ein Handchirurg den operativen Eingriff stationär am narkotisierten Patienten vor. Alternativ kann er eine isolierte Betäubung am Arm vornehmen. Die Handfläche und der Finger werden aufgeschnitten, um das
erkrankte Bindegewebe zu entfernen. Größte Wichtigkeit besteht dabei in der Schonung von Blutgefäßen und Nerven. Ist die Erkrankung bereits fortschritten, können auch weitere operative Maßnahmen erforderlich sein, zu der etwa Lösungen für die Gelenke gehören.


Anschließend wird die Wunde mit einer Hautnaht verschlossen. Mitunter kommen dabei Hautverschiebeplastiken zum Einsatz, die verhindern sollen, dass es zu Spannungen im Wundbereich kommt. Um Spannungen zu vermeiden, besteht ein anderer Ansatz darin, die offene Wunde von innen verheilen zu lassen.


Alternativ kann eine minimal-invasive Lösung der Stränge durch perkutane Nadelfasziektomie durchgeführt werden. Dadurch werden die Einziehungen gelöst aber die Stränge und Knoten bleiben.

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Nach der Operation

Nach der Operation wird eine Gipsschiene angelegt, in der Regel auf der Streckseite der Hand. Diese sollte für insgesamt sechs Tage getragen werden. Wichtig ist zudem, dass der Patient den betroffenen Arm etwa auf Herzhöhe hält, damit es nicht zu Schwellungen kommt. Die Wunddrainage wird üblicherweise nach einem Tag entfernt. Bei einem normalen Verlauf kann die Entlassung aus der stationären Behandlung etwa am dritten Tag nach der Operation erfolgen.

Spätestens nach zwei Wochen werden die Nähte herausgenommen.

Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Im Anschluss an die Operation sind Wundkontrollen in regelmäßigen Abständen erforderlich. Nachdem die Abnahme der Gipsschiene erfolgt ist, sind krankengymnastische Übungen nötig, damit sich die Finger weiterhin strecken und beugen können. Für den Heilerfolg ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich der Patienten täglich intensiv dem Training widmet. Zugleich sollte er darauf achten, rund drei Monate lang seine Hand keiner hohen Hitzebelastung auszusetzen, um die hypertrophe Bildung von Narben zu verhindern.

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