MUKOIDE
ZYSTEN

Mukoide Zysten: Wenn die Abnutzung der Fingergelenke zu unschönen Schwellungen führt

Sogenannte Mukoidzysten sehen eigentlich harmlos aus. Meist sind sie mit einem erträglichen Juckreiz verbunden. Mit etwas Glück klingt die Schwellung sogar vor selbst wieder ab. Dennoch sollte ganz genau hingeschaut werden, wenn sich an der Fingerspitze eine solche Zyste bildet. Denn sie kann im schlimmsten Falle zum Erstarren des Fingers führen. Doch wie entsteht sie überhaupt – und wie kann sie entfernt werden?

Was sind mukoide Zysten eigentlich?

Die meisten Betroffenen werden beim ersten Anblick vermutlich an eine Blase denken, denn ihr ähnelt die Zyste durchaus. Bei ihr handelt es sich jedoch um eine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Schwellung, die am Daumen- oder Fingerendgelenk auftritt. Sie ist in der Regel lediglich mit einem leichten Jucken oder mit geringen Schmerzen verbunden.


In schwerwiegenden Fällen kann die Zyste aber ebenso zu einem Taubheitsgefühl des Fingers und zu Einschränkungen seiner Bewegungsfunktion führen. Zwar wird nicht immer eine medizinische Indikation dafür bestehen – bereits aus ästhetischen Gründen lohnt es sich aber, die Schwellung entfernen zu lassen.

Wie entstehen mukoide Zysten?

Der menschliche Körper befindet sich in steten Bewegungen. Die zwischen den Knochen des Skeletts befindlichen Knorpel unterliegen damit einer starken Beanspruchung und Reibung, bei der sie sich im Laufe von Jahren und Jahrzehnten abnutzen können. Dieser Zustand wird als Arthrose beschrieben. Sie kann neben der Abnutzung der Gelenke und Knorpel auch auf Unfälle oder Krankheiten zurückzuführen sein.


Im Falle der Zystenbildung liegt eine solche Arthrose im Bereich der Daumen- oder Fingerspitze vor, die freigesetzte Gelenkflüssigkeit sammelt sich in der Schwellung an. Die Zyste kann sich zwar von alleine zurückbilden – die operative Entfernung führt aber zu einem schnellen und sicheren Ergebnis.

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Müssen die Zysten in jedem Fall abgetragen werden?

Die natürliche Zurückbildung findet eher selten statt. Häufiger wird dagegen beobachtet, dass sich die Schwellung über den Zeitraum mehrerer Wochen in Größe und Ausformung konstant hält, um dann doch noch einmal anzuwachsen. 

Ein Vorgang, der nicht unterschätzt werden sollte: Mukoide Zysten können dann nämlich den Druck auf das umliegende Gewebe erhöhen, zu deutlich stärkeren Schmerzen führen und sogar Schäden im Wachstum des Fingernagels auslösen.
Meist ist das der Zeitpunkt, an dem der Patient erstmals konkret über eine Operation nachdenkt – denn mit einer durch Medikamente begleiteten Therapie ist nun kaum mehr ein Erfolg zu erzielen.

Wie werden die Zysten entfernt?

Für die Patienten steht ein kleiner Eingriff an, der etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch nimmt. Die Operation findet ambulant in der Praxis statt und wird unter Einsatz einer lokalen Betäubung vorgenommen. Wichtig ist es, dass die
Schwellung dabei nicht lediglich geöffnet wird. Vielmehr gilt es, sie und die über ihr liegende Hautschicht gänzlich abzutragen und auch den von der Zyste zum Gelenk führenden Verbindungsgang zu entfernen.

 

Eine kurze, aber durchaus anspruchsvolle Maßnahme, bei der das Ziel vor allem darin besteht, keine Blutgefäße, Nerven oder Knochen zu verletzen. Anschließend wird die Wunde durch eine Naht geschlossen.

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Wie erfolgt die Pflege nach dem Eingriff?

Wenn mukoide Zysten entfernt wurden, muss der Patient an der operierten Stelle etwa für 14 Tage einen Verband tragen – es kann notwendig sein, ihn regelmäßig zu wechseln. Nach Beendigung dieser zwei Wochen findet meist auch das Ziehen der Fäden statt. Je nach Ausprägung der Wunde ist der Betroffene in den folgenden Tagen nicht oder nur eingeschränkt arbeitsfähig – in einigen Fällen kann ihm daher eine Krankschreibung ausgestellt werden. Zudem ist darauf zu achten, den behandelten Finger möglichst zu schonen, um so zur Heilung der Wunde beizutragen, die immerhin von der Hautoberfläche bis zum Knochengelenk führt.

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